Mein verrücktes Leben

How can it be?

 

How can I give love

that I never got?

How can i give hope

that I've lost

a long time ago.

How can I say things

that I don't believe in?

How can I be happy

and deep in my heart

there's only sorrow and fear?

How can I give help

that I would Need on my own?

How can I help People who are ill

when there's no medicine

to force against my own illness?

How can I tell People it would be ok

and in reality

I can't see them suffer?

 

How can I be

the lucky Girl

and in reality

I don't know how going on?

How Long can I Play the lovely Nurse

until the remembrance

gets control over myself?

How Long can I Keep my secret

until the scaffold of lies, fear and sorrow

Brakes down over my head?

How Long can I live like that

without destroying myself?

 

 

 

 

 

 

Don't believe any more

 

If there was a heaven

I don't believe any more.

If there was a paradise

I don't believe any more.

If there was justice

I don't believe any more.

If there were angels

I don't believe any more.

If there was something to believe in it

I don't believe any more.

 

So much has happened.

I don't believe any more!

So much I've lost.

I don't believe any more.

And there was no wonder.

I don't believe any more.

 

If there are no wonders ...

in what should I believe any more?

 

 

 

 

 

 

The end?

 

Despair!

Being desperated!

Does somebody really know

what it means?

 

I don't know

how going on?

I don't know

what to do!

 

I think I can't go on

like that!

I think I can't live

like that!

I can't!

 

I'm not strong!

I can't stand it anymore!

I can't!

 

It would be so easy.

Going to the kitchen

and taking a knife.

Going to the bathroom,

and coming to an end!

 

Coming to an end with a knife.

It would be so easy!

No Problems anymore!

No fear anymore!

No tears anymore!

 

I can't go on like that!

I can't live like that!

But will I have the Courage

to take the knife?

 

- The end -

 

 

 

 

Nicht frei!

 

Ich sitze auf dem Dach.

Alles um mich herum

ist dunkel

genauso wie meine Seele.

 

Da ist nichts mehr

wo auch nur ein kleiner Funke

Hoffnung zu finden wäre.

 

Ich bin kalt.

Ich bin leer.

Ich bin starr.

 

Es ist zu Ende!

Die Entscheidung ist gefallen!

Mein Leben ist vorbei!

Ich kann nicht mehr!

Ich will nicht mehr!

 

Und doch ...

Ich kann nicht springen.

Obwohl ich es mir

aus tiefstem Herzen wünsche.

 

Und doch...

Da ist noch etwas,

das wichtiger ist,

als ich.

 

Ich kann sie nicht alleine lassen!

Jetzt noch nicht!

Ich muss sie versorgt wissen!

 

Ich will nicht mehr!

Ich kann nicht mehr!

Ich bin nicht mehr!

Ich will sterben!

Aber ich darf nicht!

 

Da ist etwas

das es mir verbietet!

Das mich nicht frei sein lässt!

Das mich gefangen hält

in diesem Leben.

Nur für meine Mutter.

Mein Gewissen!

 

- The end -

 

 

 

Das Ende?

 

Ich fühle das Brennen

hinter den Augen.

Ich fühle das Stechen

in meiner Brust.

Ich fühle das Pochen

in meinem Kopf.

Ich fühle das Brennen

in meiner Kehle.

Ich fühle den Schmerz

der allgegenwärtig ist

und der niemals wieder verschwinden wird.

 

Ich will diesen Schmerz

nicht mehr spüren.

Ich will das Brennen

nicht mehr spüren.

Ich will die Angst

nicht mehr spüren.

Ich will das Leben

nicht mehr spüren.

 

Das Ende ist nah...

ich kann es schon sehen.

Nur ein kleiner Schritt ...

und es ist geschafft!

 

Kein Schmerz mehr!

Keine Wunden mehr!

Keine Trauer mehr!

 

Das Ende ist nah!

Doch da ist etwas ...

es hält mich zurück!

Es hält mich fest!

Es lässt mich nicht gehen!

 

Sie ist immer da!

Ich habe mich an sie gebunden!

Ich habe die Verantwortung

akzeptiert.

Ich kann nicht gehen

solange sie da ist:

 

meine Mutter!

 

        - The end -

 

 

 

 

Hass

Den Blick abgewendet

immer starr auf den Boden

bloß nicht sehen

bloß nicht fühlen

Der Anblick schmerzt

ist unerträglich

Ich schließe die Augen

ich will nicht sehen

ich will nicht fühlen

Ich weiß nicht was ich dort sehe

es ist mein eigener Körper

doch ich hasse ihn

fast noch mehr

als mich selbst

Ich will nicht

das er zu mir gehört

Der Hass brennt

ein wütender Feuersturm

mitten in meinem Herz

Ich spüre seine nagenden Zähne

seine spitzen scharfen Krallen

sie haken sich fest in mir

unerbittlich

gnadenlos

Bereit

nie wieder loszulassen

Bereit

ein ewiger Begleiter zu werden

Ein Hass

der zu mir gehört

ich kann nicht ohne ihn

und er kann nicht ohne mich

Ich spüre seinen heißen Atem

in meinem Nacken

jederzeit

Keine Sekunde ohne ihn

Ihn interessiert nicht ob ich weine

ihn interessiert nicht ob ich schreie

ihn interessiert nicht ob ich lebe

oder tot bin

Er hat nur ein Ziel:

zerstöre ihr Ich!

 

 

 

 

Angst

Angst

sie schnürt mir die Kehle zu

sie lässt mich nicht atmen

Angst

tief in mir drin

tief verborgen

und dann kommt sie zum Vorschein!

Ich bekomme keine Luft mehr

es ist vorbei!

Es ist vorbei!

Diese Krankheit

wird mich töten!

Angst

Ich kann nicht atmen

Ich habe

keine Luft mehr!

Angst

Angst

die Welt flieht vor mir

es wird dunkel

um mich herum

Keine Luft zum Atmen

ich fühle

wie mich die Kraft verlässt

Da sind weiße Punkte

vor meinen Augen

alles ist grell

so grell

Ein weißes Licht

kommt auf mich zu

ein weißes Licht

so grell

so hell

Ich kann nichts mehr sehen

der Raum entfernt sich

flieht immer weiter

vor mir

Bleib bei mir!

höre ich

ihre Schreie

Stirb nicht!

höre ich

ihre Stimme

Sie ist so weit weg

Ich habe Angst

doch ich kann nicht mehr

Ich bin so müde

Ich kann nicht mehr atmen

Ein letzter Atemzug

qualvoll

schmerzhaft

zu wenig Luft

Alles wird dunkel

ich höre nichts mehr

ich sehe nichts mehr

ich fühle nichts mehr

Ende