Mein verrücktes Leben

 

Allein

Allein

niemand ist da

das Gefühl

völliger Einsamkeit

und Leere.

Allein

ich habe Angst

ich kenne das Geühl

wenn niemand da ist.

Ich habe Angst

vor der Einsamkeit.

Allein

nur ich

niemand sonst.

Niemand da

der mir hilft.

Niemand da

der mir den Weg zeigt.

Niemand da

der mich beschützt.

Allein.

Ich bin auf mich selbst gestellt

wie immer.

Ich muss für mich selbst sorgen

wie immer.

Ich weiß nicht

ob ich das noch mal aushalte

Ich weiß nicht

ob ich das noch mal durchstehe

Ich weiß nicht

ob ich noch einmal die Kraft habe

allein zu sein.

Ob ich noch einmal die Kraft habe

mich selbst über Wasser zu halten.

Allein.

Niemand da

nur ich

und die Angst

und die Qual.

 

 

 

 

Verzweiflung

 

Ich will schreien

aber ich kann nicht.

Ich will toben

aber ich kann nicht.

Ich will weglaufen

aber etwas hält mich fest.

 

Verzweiflung

die in mir hoch steigt

Verzweiflung

die mich packt

Verzweiflung

die mich verfolgt.

 

Ich weiß nicht wohin

Ich weiß nicht was ich tun soll

Ich weiß nicht

zu wem ich gehen soll.

 

Die Verzweiflung ist groß

so groß

das sie mich einhüllt

und fest hält in ihren Klauen.

 

Ich sehe keinen Ausweg

Ich sehe kein Licht

am Ende des Tunnels

Der Weg ist versperrt

und keine Möglichkeit

die Hindernisse zu überwinden.

 

Die Verzweiflung treibt mich nach vorn

in eine dunkle Zukunft

hin

an den Abgrund -

hinein

in den Tod.